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Zusammenarbeit

Für wen wir nicht passen, und was du dann besser machst

Adrian Hutterer

28. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Wir passen nicht, wenn Anfragen bei dir nicht innerhalb eines Tages angerufen werden, dein Werbebudget unter 1.000 € (Google) oder 1.500 € (Meta) im Monat liegt, du lieber Leads kaufst als eine eigene Marke aufzubauen, oder du nach zwei Wochen verlässliche Zahlen brauchst. Für jeden Fall steht hier, was du stattdessen tun kannst.

Die meisten Agenturen sagen zu jedem Betrieb Ja. Fehlen die Voraussetzungen, kostet das am Ende beide Seiten Geld und Nerven. Deshalb steht hier offen, wann wir abwinken. Erkennst du dich in einem der Punkte wieder, sparst du dir das Gespräch mit uns und weißt, was du stattdessen tun kannst.

1. Niemand ruft die Anfragen innerhalb eines Tages zurück

Eine Anfrage ist in den ersten Stunden am meisten wert. Wer am Montag auf eine Anzeige tippt, hat am Mittwoch oft schon mit zwei anderen Betrieben telefoniert. Ist bei dir niemand, der neue Anfragen innerhalb von 24 Stunden anruft, zahlst du für Kontakte, die sich woanders entscheiden.

Was du dann tun kannst: zuerst die Rückrufe regeln. Eine fixe Stunde am Tag reicht, oder eine Person im Büro, die das übernimmt. Mit Anzeigen anfangen solltest du erst danach.

2. Dein Werbebudget liegt unter 1.000 € (Google) oder 1.500 € (Meta) im Monat

Google und Meta lernen aus echten Anfragen. Mit weniger Budget kommen in Wien so wenige zusammen, dass die Kampagnen lange in der Lernphase hängen. Das Geld ist nicht verloren, aber du zahlst monatelang für wenig.

Was du dann tun kannst: mit einem Kanal anfangen statt mit zweien. Oder zuerst Website und Google-Unternehmensprofil in Ordnung bringen und mit Anzeigen warten, bis das Budget da ist.

3. Du willst Leads kaufen, keine eigene Marke

Manche Betriebe wollen jeden Monat eine Liste mit Telefonnummern, sonst nichts. Dafür gibt es Portale, die Anfragen verkaufen. Wir bauen das Gegenteil: Anzeigen, Website und Anfragen laufen auf deinen Namen, und die Kunden kennen dich schon, bevor du anrufst. Das braucht ein paar Wochen Anlauf.

Was du dann tun kannst: ein Portal nehmen und vorher genau fragen, an wie viele Betriebe dieselbe Anfrage geht.

Worauf du beim Kauf von Photovoltaik-Leads achten solltest →

4. Du brauchst nach zwei Wochen verlässliche Zahlen

Die ersten Anfragen kommen meist nach drei bis sieben Tagen. Planbar wird es nach etwa vier Wochen, wenn klar ist, welche Anzeigen in deiner Region tragen. Deshalb gilt bei uns eine Mindestlaufzeit von drei Monaten, danach ist monatlich kündbar.

Was du dann tun kannst: dir die drei Monate als Test einplanen, mit einem Budget, das du auch ohne Ergebnis verkraftest. Musst du nach zwei Wochen entscheiden, ob es sich rechnet, fehlen dir schlicht die Daten dafür.

5. An Angebot und Website soll sich nichts ändern

Bringen Anzeigen nichts, liegt es meistens an dem, was nach dem Klick passiert: ein unklares Angebot, eine langsame Seite, ein Formular ohne Vorauswahl, ein später Rückruf. Wir schauen uns deshalb alles an, von der Anzeige bis zum Termin.

Was du dann tun kannst: Suchst du nur jemanden, der Anzeigen schaltet, und alles dahinter bleibt, wie es ist, ist ein Freelancer für das Werbekonto die ehrlichere Wahl.

6. Dein Kalender ist bis zum Frühjahr voll

Dann brauchst du gerade keine neuen Anfragen. Anzeigen jetzt zu schalten heißt, Kunden warten zu lassen, und das spricht sich herum. Melde dich, wenn sich der Kalender leert.

Fehlen dir eher Leute als Aufträge, hilft Recruiting über Anzeigen mehr als Kundengewinnung.

Wie Bewerbungen über Anzeigen zu dir kommen →

Und bei Solarbetrieben

Wir nehmen höchstens zwei Solarbetriebe pro Region auf, damit ihr euch nicht gegenseitig die Anfragen wegnehmt. Ist deine Region vergeben, sagen wir dir das im Potenzial-Check und nehmen dich nicht.

Zum Mitnehmen

Trifft keiner der Punkte auf dich zu, zeigt dir der Potenzial-Check in einer Minute, wie viele Anfragen in deiner Region realistisch sind.

Bereit für planbare Anfragen?

30 Minuten Strategie-Call. Kein Pitch, keine Verkaufs-Show. Wir schauen uns deine aktuellen Zahlen an und sagen ehrlich, ob wir der richtige Partner sind.